Skip to main content

Lavendelöl selber machen

Lavendelöl selber machenViele haben Lavendel im Blumentopf auf der Fensterbank oder im Garten, um beispielsweise die Rosen zu schützen. Meist wird der Lavendel gekauft, weil er so wunderbar duftet, aber er hat zudem noch viele praktische Seiten. Wer Lavendel vor ein Beet mit Rosen pflanzt, muss sich um schädliche Blattläuse an den Rosen keine Sorgen mehr machen. Den gleichen Effekt erzielt der Lavendel bei Rebstöcken, denn Rebläuse können den für Menschen so angenehmen Duft nicht leiden. Praktisch ist der Lavendel, wenn er getrocknet in einem Säckchen in den Kleiderschrank kommt, da Kleidermotten den Duft ebenfalls nicht mögen. Alle, die den intensiven Duft genießen möchten, sollten ihr Lavendelöl selber machen.

Was wird für das selbst gemachte Lavendelöl gebraucht?

Lavendelöl selber machen ist relativ einfach und mit wenig Zeitaufwand verbunden.

Wer Lavendelöl zu Hause selbst herstellen will, benötigt folgende Dinge:

  • Ein sauberes Gefäß, was sich zudem gut verschließen lässt.
  • Ein hochwertiges Trägeröl
  • Eine Gartenschere
  • Einige Lavendelzweige

Der Lavendel sollte nach Möglichkeit nicht in der prallen Mittagssonne, sondern am frühen Morgen geschnitten werden. Die Zweige bitte immer vorsichtig abschneiden, damit die Blüten nicht beschädigt werden. Anschließend die Zweige ebenso vorsichtig klein schneiden und in das Gefäß geben. Danach kommt noch das Trägeröl hinzu, welches nach Möglichkeit geruchsneutral sein sollte. Ideal sind hier ein gutes Olivenöl oder ein Mandel- oder Distelöl. Alle, die Lavendelöl selber machen wollen und dazu nur die Blüten verwenden möchten, sollten diese vorher mit den Händen leicht verreiben. Auf diese Weise können sich die ätherischen Öle besser entfalten. Wer sein Lavendelöl selber machen möchte, kann wahlweise frische oder getrocknete Blüten verwenden. Frische Blüten sind aber besser, weil ihr Duft sehr intensiv ist.

Lavendelöl selber machen – So einfach ist es

Lavendelöl selber machen setzt etwas Geduld voraus. Nachdem die Blüten mit den Händen zerrieben und zerkleinert wurden, kommen sie in das Gefäß. Darüber wird das Trägeröl gegossen, und zwar so viel, dass die Blüten vollständig bedeckt sind. Anschließend wird das Gefäß luftdicht verschlossen und für die Dauer von vier Wochen an einem warmen Ort abgestellt. Optimal ist ein Platz auf der Fensterbank in der Sonne. Damit sich die Inhaltsstoffe und ätherischen Öle gut verteilen können, ist es wichtig, das Gefäß regelmäßig gut zu schütteln. Lavendelöl selber machen dauert nicht lange, die Wartezeit auf das fertige Öl umfasst jedoch einen Zeitraum von gut vier Wochen. Nach einem Monat wird das fertige Lavendelöl durch einen Filter gegossen, dann ist das duftende Öl fertig für den Gebrauch.

Wo lässt sich das Öl einsetzen?

Jeder, der Lavendelöl selber machen möchte, bekommt nicht nur ein pflegendes und herrlich duftendes Öl, sondern zugleich einen Badezusatz, einen Raumduft sowie ein Mittel, was Insekten aller Art das Fürchten lehrt. Vor allem wer Angst vor Spinnen hat, sollte sein Lavendelöl selber machen. Einige Tropfen Öl mit etwas Wasser in einen Kakteenzerstäuber füllen und die Räume im Haus damit „aromatisieren“. Sollten sich noch Spinnen in den Zimmern befinden, dann treten sie sehr schnell den Rückzug an. Spinnen können den angenehmen Duft des Lavendelöls nicht ertragen. Auch bei Problemen mit Mücken ist Lavendelöl selber machen eine gute Idee. Wieder reichen schon einige Tropfen in einer kleinen Schale und schon sind die Mücken verschwunden. Alle, die einen ruhigen Sommerabend auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten verbringen möchten, sollten ihr Lavendelöl selber machen und die Mücken damit erfolgreich vertreiben.

Ideal für Massagen und Bäder

Lavendelöl selber machen ist zugleich eine gute Sache, wenn es um duftendes Massageöl geht. Lavendel hat eine beruhigende und entspannende Wirkung, was auch kleinen Kindern zugutekommt, die zahnen. Eine sanfte Massage mit Lavendelöl beruhigt die Kinder und nimmt die Schmerzen. Wer Erholung nach einem langen, stressigen und hektischen Arbeitstag braucht, sollte sich ein heißes Bad einlassen und selbst gemachtes Lavendelöl ins Wasser geben.

Das Wasser darf jedoch nicht zu heiß sein, denn dies zerstört viele der wertvollen Inhaltsstoffe im Lavendelöl. Ein Bad von 20 Minuten Dauer reicht aus, um sich vom Arbeitsalltag zu erholen und entspannt einschlafen zu können. Der Duft des Lavendels wirkt sogar im Bett noch nach und sorgt für einen ungestörten Schlaf. Hilfreich ist das Öl aus den Lavendelblüten außerdem bei schweren Beinen und müden Füßen. Einfach nach einem anstrengenden Tag mit dem Lavendelöl die Beine und die Füße massieren, wer möchte, kann auch ein duftendes Fußbad nehmen.

Das Lavendelöl richtig lagern

Alle, die ihr Lavendelöl selber machen, müssen das Öl richtig lagern, damit es sich möglichst lange hält. Ideal ist eine Aufbewahrung in einem Gefäß aus dunklem Glas. Das Öl sollte die vier Wochen „Reifezeit“ in einem Behälter aus dunkelblauem oder dunkelbraunen Glas verbringen. Wird das Öl danach umgefüllt, ist wieder ein Glasbehälter zu empfehlen. Lavendelöl selber machen ist zudem eine schöne Idee für ein persönliches Geschenk. Es gibt viele dekorative Flaschen aus dunklem Glas zu kaufen, in denen das Lavendelöl gut aufbewahrt und anschließend verschenkt werden kann. Versehen mit einem selbst entworfenen Etikett wird daraus ein individuelles Geschenk oder ein kleines Mitbringsel anstatt Blumen. Über ein duftendes Massageöl oder einen Badezusatz mit einem entspannenden Effekt freut sich schließlich jeder. Die Lavendelblüten, die nicht für das Öl gebraucht werden, lassen sich schnell und einfach in ein Leinen- oder Baumwollsäckchen einnähen und sorgen für einen frischen Duft im Kleiderschrank.

Fazit zum Lavendelöl selber machen

Lavendel ist eine Heilpflanze mit vielen Gesichtern. Zum einen ist der Lavendel eine betörend duftende Pflanze, zum anderen eine Pflanze mit viele gesunden Eigenschaften. Die Inhaltsstoffe im Lavendel lassen sich konzentrieren, und zwar, wenn man sein Lavendelöl selber machen möchte. Neben dem herrlichen Duft wirkt das Öl aus den Lavendelblüten antiseptisch, antibakteriell und entzündungshemmend. Pilzerkrankungen haben keine Chance, wenn der Lavendel ins Spiel kommt. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass in vielen Gärten, Terrassen und Balkonen Lavendel wächst. Die Pflanze ist dankbar, pflegeleicht und freut sich über einen sonnigen Platz. Wer Lavendel im Garten hat und die aromatischen Inhaltsstoffe für sich nutzen möchte, kann Lavendelöl selber machen und natürlich auch verschenken. Das Öl ist ein ideales Mittel, um Insekten aller Art auf natürliche Weise loszuwerden. Es ist dazu noch ein gutes Massageöl und ein hervorragender Zusatz für ein entspannendes Bad.

Bild: @ depositphotos.com / ChamilleWhite

Redaktion

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Letzte Aktualisierung am 24.10.2020 / Affiliate Links * / Platzierung nach Amazonverkaufsrang / Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen

Nach Oben